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Fahrt
  • Fahrt nach Kirchenlaibach 2000
  • Fahrt ins Badische Weinland 2003

Fahrt nach Kirchenlaibach

Der freundlichen Einladung unseres langjährigen Vereinskameraden Michael Pyschik folgend, brachen wir am 15. Juli 2000 für zwei Tage nach Kirchenlaibach auf, um an einem “Blitzturnier” teilzunehmen. Mit 13 Spielern und drei Begleiterinnen fuhren wir in einem Kleinbus und zwei Pkws in Richtung Oberfranken.

Die Reise führte auf der Autobahn A7 zunächst nach Herzogenaurach, wo sich die Gelegenheit bot, im Werk eines namhaften Sportartikelherstellers einzukaufen. Sie war geprägt von kilometerlangen Staus bedingt durch den Ferienstart in einigen Bundesländern und das dadurch hervorgerufene hohe Verkehrsaufkommen.

Das Wetter war für diese Sommerjahreszeit ungewöhnlich kühl. Über Bayreuth lagen dunkle Wolken am Himmel und es regnete an einem Guß. An dem Fußballturnier nahmen vier Mannschaften teil. Jeweils zwei Mannschaften spielten gegeneinander, die Gewinner kamen ins Finale, die Verlierer spielten um Platz 3.

Wir begannen das erste Spiel mit 13 Spielern, zusammengesetzt aus Spielern der ersten und zweiten Mannschaft des TSV Waldkappel, unser Vorsitzender Herbert Graf war der Beitrag unserer Altherrensparte. Der Boden war naß, der Ball lief schnell an uns vorbei und nach zweimal dreißig Minuten war das Spiel 8:0 verloren. Als dann auch noch bei zwei Spielern die Muskeln zumachten, gab es für das letzte Spiel kein Auswechseln. Mit aller Kraft wurde ein weiteres Debakel verhindert, der Endstand lautete 0:3.

Doch wie sich später rausstellte, sollte damit das Turnier für den TSV Waldkappel noch nicht beendet gewesen sein. Zusammen mit den Gastgebern machte man ein Erinnerungsfoto, nachdem sich ein Fotograf gefunden hatte. In der Kabine war beim Duschen wieder gute Stimmung, die Niederlagen waren schnell verdaut.

Unsere Übernachtung war in einer Turnhalle geplant. Turnmatten waren auch schon als Schlafgelegenheiten ausgelegt, die aber in der Nacht nicht von allen Spielern genutzt werden sollten.

Die Siegerehrung fand im Festzelt statt, das herrlich bunt mit gelben und orangenen Tüchern geschmückt war. Jede Mannschaft bekam einen Pokal und Sekt dazu. Das Bier wurde literweise in Krügen ausgeschenkt, an einer zweiten Theke gab es Weißbier und diverse Mixgetränke. Außerdem war da noch die “Haifischbar”, originell mit Netzen und Seefischen geschmückt, wo sich für die meisten der letzte Teil des Abends abspielte. Eine Band “Snoopy” spielte stimmungsvolle Musik, die uns Waldkappler schnell mit unserem Pokal auf Bänke und Tische hob. Nachdem der Sekt aus dem Pokal getrunken war, bekamen wir von den anderen Mannschaften freundlicherweise deren Pokale, die mit Whisky und Bacardi gefüllt wurden und aus denen mit langen Strohhalmen getrunken wurde. Die Stimmung war riesig, “Anton aus Tirol” ertönte und “Hände” gingen “zum Himmel”. Vor lauter Feierei verlor dann die ein und andere Mannschaft ihren gewonnenen Pokal aus dem Auge und nach und nach erkämpften wir uns deren Pokale mit dem Ziel, eine kleine Auslöse dafür zu bekommen.

Aber die Auslöse kam nicht, die ersten beiden Gewinner waren viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt und vergaßen ihre Preise. So kam es also, daß unser Sportverein nun doch den ersten Preis mit nach Hause führte. Wir waren nach dem Abend die erfolgreichste Mannschaft mit den meisten Pokalen.

Die Nacht in der Turnhalle war noch recht ereignisvoll. Unser Vorsitzender suchte vergebens seinen Schlafsack bis er ihn schließlich als Spielball von Tor zu Tor fliegen sah. Beim Versuch einen Kegel mit dem Fuß volley zu nehmen, der erste war im Basketballkorb stecken geblieben, verletzte sich ein dritter Spieler an dem Tag. In der Nacht zwang ohrenbetäubendes Schlafgeräusch einige Spieler ihren Schlafplatz zu wechseln. Unser Timo, liebevoll nach seinen Lieblingsgetränken “Mischung” genannt gab das lauteste Konzert, er hatte aber auch eine äußerst ungewöhnliche Schlafposition eingenommen. Am Morgen sollte er jedoch in der Umkleide in einer noch ungewöhnlicheren Schlafposition aufwachen.

Da die Duschen am Morgen kalt waren, mußte man sich eine Alternative suchen. Einfallsreich wie man nun mal ist, wurde der nächste Boiler angezapft und mittels Schlauch einer nach dem anderen abgespritzt.

In der Vereinsgaststätte stand bereits ein üppiges Frühstücksbüffet für alle bereit. Schließlich war im Festzelt noch Frühschoppen mit Weißwurst und Weißbier angesagt. Nachdem alle gestärkt waren, wurde gegen Nachmittag die Heimreise angetreten, natürlich mit den Pokalen im Gepäck.

Fahrt ins Badische Weinland

Die Vereinsfahrt 2003 führte uns Fußballer zusammen mit unseren Partnern ins Badische Weinland und nach Straßburg.

Den kurzen Aufenthalt in Freiburg gestalteten einige kulturell (Besichtigung des Münsters), einige kommerziell (Shopping) und andere wiederum ökonomisch (Gastronomie). In einer nahen Winzergenossenschaft wurde ein Intensivkurs in Sachen Wein geboten, so dass am Ende jedem der Unterschied zwischen Rotem, Weißem und Rosé einleuchtete.

So endete der Tag mit dem einem lustigen, gemeinsamen Abendessen im Übernachtungsort Denzlingen, der gegenüber dem Gasthof noch ein kleines Bierlokal hatte.

Der zweite Tag begann mit einem umfangreichen Frühstück, ehe wir komplett die Busreise nach Straßburg antraten, wo uns schwarze Männer erwarteten und uns sogenannte "Gullu-Gullu" für 2 Euro anboten.

Wir erkannten schnell die kulturelle Bedeutung dieser Stadt und leisteten uns eine lange, lange Stadtführung. Am späten Nachmittag traten wir dann die Heimreise an und hatten noch einige schöne Stunden mit "Werner" im Bus
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